Q&A: sind die Schriftgelehrten und Pharisäer im Neuen Testament die Pfarrer von damals?

Frage von Till R: sind die Schriftgelehrten und Pharisäer im Neuen Testament die Pfarrer von damals?
Ich habe einmal gehört dass die Pharisäer Laien waren also einen weltlichen Beruf hatten meistens Handwerker.
Da gab es doch die Priester im Volk Israel. Waren das andere Leute?

Beste Antwort:

Answer by Sascha L
Das waren in der tat die Schriftgelehrten, so nannte man damals die Priester und Prediger!

Was denken Sie? Antworten Sie jetzt!

Google+
Teilen

8 Kommentare bisher

  1. Tintenfisch am 28.01.2012

    Das waren im Volk Israel die Nachkommen des Stammes Levi – die Leviten.
    Diese waren aufgrund ihrer Herkunft dazu bestimmt, das Priesteramt aus zu üben – hatte nicht unbedingt was mit Bildung zu tun,

  2. Account am 28.01.2012

    Viele Pfarrer von Heute, verschließen das Reich Gottes auch vor den Menschen, durch ihre irdischen Theologien. So ist es..

    Sie bilden sich ein weil sie 10 Semester studiert haben, und einen Doctor Brief haben, etwas zu sein vor den Menschen.. Doch JEsus predigte aus dem Herzen, das Reich GOttes, und nicht Anhang einer Theologie, die viele Menschen in die Irre führen.

    Und Jesus wurde gehasst von den Pharisäern und Schriftgelehrten ohne Grund. Die Pfarrer von Heute mögen vielleicht JEsus unseren Herrn anerkennen, verachten ab die, die die Wahrheit allein begehren und nicht ihre Theologien. Pfarrer bemühen sich durch freundliche Reden die Herzen der Menschen zu erobern, verschließen aber GOttes Reich mit ihren Schriften der Theologie.

    Habe es oft genug erlebt, in einigen Gemeinden, wie ich von der Seite gemustert werde, von Pfarrern verschiedener Gemeinden, weil ich mit ehrlichem Wort sagte, eure Theologie ist nichts nütze vor dem Herrn. Und da waren ihre freundlichen Worte, nicht mehr so freundlich, Verachtung sprühte durch ihre Augen.. und ich ging, und schüttelte den Staub von meinen Turnschuhen..

    Und verachten Menschen die allein JEsus nachfolgen, ohne Grund.

    “Es wird nicht ein Stein auf den anderen bleiben”, so spricht der HErr.

  3. the_realist am 28.01.2012

    die priester waren im tempel. das heisst dort hatten sie wirklich was zu tun. und soviele waren das nicht. es gab nur einen tempel, den in jerusalem. synagoge heisst noch nicht tempel. und die wirklich schlimmen waren nicht die pharisäer, sondern die sadduzäer, vergleichbar mit den protestanten. das waren die fundamentalisten von damals. jesus hat mit denen gar nicht erst diskutiert. mit den pharisäern aber schon. das waren hitzige aber dennoch mit gegenseitigem respekt geführte debatten.

  4. schlicht_Rolf am 28.01.2012

    jepp!!

  5. gigispina@ymail.com am 28.01.2012

    es ist absurd die parrer mmit dem pharisär vergleichen zu wollen

  6. peterjosefsp am 28.01.2012

    Eine Sache ist die Schriften zu kennen. Eine ganz andere ist den Geist Gottes zu kennen, dazu braucht man kein Studium.
    Account: 100% richtig.
    Aber zurück zur Frage; Ja, leider für alle die diesen Leuten glauben schenken.

  7. Helmuth W am 28.01.2012

    Daher kommt der Satz < jemanden die Leviten lesen > Die Pharisaeer,und Schriftgelehrten waren die gegner von Jesus!

  8. erhardgr am 28.01.2012

    Priester waren die Angehörigen des Stammes Levi. Sie taten im Jahr einmal für zwei Wochen Priesterdienste im Tempelbezirk von Jerusalem. Sonst waren sie meist Bauern. Ihr Amt war erblich. Alle Söhne von Priestern wurden wieder Priester. (Das gibt es im Christentum nur in der äthopisch-orthodoxen Kirche, die starke jüdische Wurzeln hat. Mit der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 nC durch die Truppen des römischen Feldherrn Titus endete das Opferwesen und damit das Priestertum.
    Die Pharisäer waren etwas ganz anderes. Ihr Ort war die Synagoge, die es zu Jesu Zeiten als einfachen Saal für die Versammlung zum Gebet und Bibelstudium gab. Die Pharisäer (hebr. “peruschim”) waren ausnahmslos Laien, die ihren Beruf zumeist als Handwerker hatten. Das ermöglichte ihnen freie Zeiteinteilung zum Thorastudium zuhause. Die herausragenden unter ihnen, die vom Volk den Titel “Rabbi” bekamen, galten als die am meisten in der Schrift gelehrten Männern unter den Juden.
    Paulus war ein solcher gewesen und ebenso sein Lehrer Rabbi Gamaliel (Apg 5,34ff). Auch Jesus wurde von seinen Anhängern als Rabbi bezeichnet. Erst nach dem Zusammenbruch des klassischen Judentum nach 70 nC wurden für Rabbis eine Art Studium und eine “Ordination” festgeschrieben.

    Eine direkte Parallele zu den Pfarrerinnen und Pfarrern heute ist doch wohl wenig angebracht. Im weitesten Sinne aber kann man sie schon miteinander vergleichen, vielleicht die Pharisäer mehr mit den evangelischen, die Tempelpriesterschaft mehr mit den katholischen Pfarrern.

Hinterlasse einen Kommentar